Auch, anderswo, die Abwegigkeit von Automaten. Manchmal wird die Kiste mit den leeren Flaschen nicht erkannt. Und dann greift der alte Prozess, in dem ein robust freundlicher Herr im Blaumann mit Bleistift Zahlen auf ein Stück Papier kritzelt. Es liegt an der Farbe. Oder der Tageszeit. Oder der Software. Das weiß man nicht so genau. (Nebenan fischt eine junge Frau verschämt einige leere Bierdosen aus der Tasche am Kinderwagen und versucht sie unbemerkt loszuwerden. Man nimmt zur Kenntnis. Schaut weg. Und versucht ein seltsames Gefühl abzuwehren. Indifferente Sonne auf kalter Stadt.)

Nach Mittag und Wochenend-Vorkaterstimmung im Supermarkt des geringsten Misstrauens. Osterhasen mit pfirsichsamtigem Fell, dessen bloße Vorstellung schon Gänsehaut verursacht, wachen kalten Blickes über nahezu farblose Tulpen. Der Familienvater von nebenan grüßt freundlich, als er, noch neben den parkenden Einkaufswägen, eine kleine Flasche aufschraubt und in einem einzigen langen Zug leert. Plötzlich fallen all die leeren Flachmänner auf, Korn, Weinbrand, Wodka, die in den Ecken des Viertels herumlungern, und unangenehme Fragen schleichen sich ein. Geschichten, die man nicht erzählen will. Oder gerade Geschichten, die man wahrnehmen sollte? Kaum Sonne, viele dichte Wolken. 

Closing in on 10am. A morning indecisive between rain and just grey, and the inner self resonates very much. In one of the flats below, kids are calming down after the first loud, playful noises of the day. Searching for shapes in the lines of the clouds. No special patterns to emerge so far.

4pm, small steps for everyone including mankind and oneself. Random strong gusts, vertical rain, parents on the bus stop trying to hide their kids from the weather. Sun has given in and went to take a nap, meanwhile the magpies and crows came to watch afternoon unfold. Changing modes and hats and clothes, for the private late person never completely loses touch with the earlier professional one completely anyhow.

Andere graue Städte in jener seltsamen Zeit zwischen den Jahren. Gesichter, die man kennt, ohne sich an Namen zu erinnern. Leere Plätze, geschlossene Türen, dunkle Fenster. Der Fluss bleibt hörbar, vieles andere schweigt. Und in manchen Situationen ist man vorsichtig dankbar dafür.