Nochmal am Straßenrand, Auge in Auge mit einem bleichen Mond. Gegenüber sind die Fenster trotz der Kälte weit geöffnet, Gelächter und Partymusik irren durch den fortschreitenden Abend. Unten steigt ein junges Paar in ein Monstrum von Auto, in dem sofort ein ebenso großes Display aufleuchtet und alle Arten von Klängen ertönen. Für einem kurzen Augenblick ertappt man sich bei dem Gedanken, wie es sich wohl anfühlt, dieses Ungetüm in die Nacht zu steuern, dorthin, wo die letzten Spuren von Tag mit den westlichen Hügeln verschmelzen. Sinnieren über Spieltrieb, Notwendigkeit und Vernunft, während der alternde Stammtisch in der Kneipe eine weitere Runde ordert. Geistige Skizzen kurz vor dem Schlaf. 

(Too: Challenged by media. Like browsing a pile of books for a particular quote, missing the ability to just use full text search. Or being somewhat entangled in music, feeling its effect take place, slowly. 6pm, still on. Still before dusk.)

Zurück unter Wolken des eigenen Viertels: Marmorhimmel und kalte Ohren. Das übliche Stimmungsbild eines Sonntagnachmittags, Elefanten verborgen in duftenden Eschen, gemeinsames Gestern, Erzählungen von irgendwann. (Spiele mit dem eigenen Schatten, im dünner werdenden Licht.)

(Hours and miles on. River banks, stones, feathers. Head in wind, wind in mind. Watching the thin line where city turns to concrete. Noon. And a warm sun.)

(Und dann: Herausfinden aus den dunklen Stunden. Blinzeln im Halbschatten zwischen Haustür und Kreuzung; alles zu grell für den Moment. Harte Steine unter den Sohlen, der Boden fühlt sich rauh und kalt an, über dem Viertel liegt Rauch der letzten alten Öfen und ihre Erinnerung an eisige Winter, überlieferte Erinnerungen Fremder an längst geflohene Zeiten. Unsicher, ob man Schnee aus den Haaren streicht oder nur ein Blütenblatt, während sich die Sonne behäbig über den östlichen Rand des Horizonts schiebt. Weit vor dem ersten Kaffee, eine Welt aus unerklärlichen Bildern. Habt es mild heute!)