Throwback May 29, 2007. More quiet images from that particular age. Originally on Flickr and still out there I guess, despite not really using that very platform anymore. Still, reminded of certain styles of music, certain conversations, certain contacts that seem to have remained there or vanished altogether. The web as an increasingly ephemeral environment.

Architectural features taken from below, concrete heavily processed into a white-greenish halo.

Mittag, im Ansinnen, einige zu lang unerledigte Punkte von der Liste zu streichen. Stadt verschwindet wieder unter Grau, die Luft blieb kühl. Auf der Baustelle werden die Diskussionen lauter, während man versucht, gegen den Bagger anzubrüllen. Hinter der Wand heult der Staubsauger, die Kopfhörer rauschen. Alles irgendwie zu laut, und man versucht zu verstehen, ob dieser Lärm tagesabhängig ist oder einem in bestimmten Zeiten nur besonders stark auffällt. (Kaffee, Süßspeise. Unvorsichtige Hände werfen einen Inselstein vom Fensterbrett auf den Boden, hinter die Heizung, zwischen Spinnweben. Ein neuer Punkt auf der Liste. Um zumindest nicht zu vergessen.)

10am. Machinery rebooting. Eyes closed for a split second, there's so much night still left in things. (Also: The load of different effects focussed work in home office has on ones own mental constitution. Not only good ones, though.)

Mit dem Morgen begegnet man eigenen Schatten auf den Treppen. Das Echo selbst leiser Bewegungen innerhalb der noch kalten Mauern. Tiefstehender Sonnenaufgang, Tauben auf dem Vordach, ein klingelndes Fahrrad unterwegs zur Kreuzung. Auf dem Gepäckträger ist nachlässig ein kleiner Lautsprecher festgezurrt zwischen Taschen und Beuteln, die Musik eignet sich nicht auch nur für unbewußtes Hören vor dem ersten Kaffee. (Fenster weit öffnen, Gänsehaut im Wind, kurzzeitig hypnotisiert von den Baumwipfeln gegenüber, die wie vorsichtige Zeiger Bewegungen des Windes auf sanftes Blau malen. Und selbst schwanken, zwischen tiefgehender Unsortiertheit nach den Träumen und dem vollen, klar umrissenen Korridor des Tages. Habt es mild heute!)

10pm and off. Disconnecting all used storage for now. Hoping memory will be back in some sane state by tomorrow. The people in the pub seem to head home as well, even while there's still a while to midnight. An almost palpable silence embracing these houses tonight.

Augenblicke unterwegs in den Abend: Zutrauliche Maus, die durch die Krümel unter dem Flieder wuselt und sammelt, was sich noch zu sammeln lohnt (dessen scheint es viel zu geben). Kinder des Viertels, einander auf einem klapprigen Handwagen über die alte Straße ziehend und dabei lärmend, lachend. Sonne, die die Himmel irgendwann für sich gewann, nun mit dem Tag zieht und weiche Pastellfarben zurücklässt. Einzelne Klaviertöne, schüchtern und kaum hörbar, weil das Gefühl für den Klang und die Melodien zu fehlen scheint. Blättern in angelesenen Büchern, ebenso verstohlen, wenn man sich eingesteht, wie der Stapel wächst und wie viele der begonnenen Geschichten mittlerweile wieder entglitten. (Es bleibt der Vorsatz, der Nacht mehr Schlaf zu geben. Und das innere Karussell, das auch heute vage die Realisierbarkeit dieses Vorsatzes zeichnet.)

4pm and on. Long meetings are good meetings if they keep focussed even in late hours and make one leave camera on all the time. Too, there's no need for permanent consensus once culture has communication sorted. (Issues arise from most of the world playing by other rules.)