Lange Nächte, fließende Übergänge. Erst an der Grenze neuen Lichts sind die letzten Stimmen des Gestern in den Höfen verstummt, kurz bevor hinter ersten Fenstern Tassen und Teller zu klappern begannen. Jetzt erwachen jene, die Schlaf fanden, nach und nach in den Sonntag, führen Hunde durch leere Straßen, holen Brötchen, trinken den ersten Kaffee auf dem Balkon, zerzaust im dicken Bademantel. Wolken treiben immer wieder vor die Sonne, Schatten spielen in tagesstickigen Zimmern. Also aufstehen. Durchatmen. Kopf unter kaltem Wasser klaren. Dann findet sich alles Weitere, auch heute, da der Tag keine Eile braucht. Habt ihn gut!