Am Strand sitzt eine alte Dame in dicker Kleidung unter einem verwitterten Sonnenschirm, der noch robust genug scheint, dem Nieselregen zu trotzen. Sie trinkt Kaffee aus einer isolierten Kanne, hält mit lockerem Bleistift die Formen der Küste auf rauhem Papier fest und irgendwie funktioniert all das, ohne in der Feuchtigkeit Schaden zu nehmen. Etwas weiter tummeln sich junge Familien zwischen Böschung und Wellen. Wortlose Mütter unterhalten eine Schar überdrehter Kinder, die zugehörigen Väter stolzieren durch dünnen Nebel und diskutieren die Wertentwicklung ihrer Immobilien. Grenzen von Realitäten. Und immer irgendwo abseits.

Der Wind wird stärker, das Meer lauter. Eigene Gedanken verfliegen im Abend wie der eigene neblige Atem in einem kalten Wintertag. Klettern über Geröll und umgestürzte Bäume. Abseits der großen und kleinen Stadt fehlte nur eine Fackel, ein Sturmlicht, die Elemente beisammen zu haben. Näher als das kommt man dem wohl nicht.

Steine auf einem Baum, dahinter See und Himmel.

Schnee im Sand, dazwischen altes glattes Holz.

Buchen und Schnee, an einer Küstenlinie.

Rollende Wellen an einem Steinstrand.

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(The icy forests and the brown fields. No lack of contrast under this bright sun. The ambivalence of being far from cities and admiring temporary retreats. Mind's still in fast motion.)

Brown bushy hills, a path and the sea behind.

Closeup of a dried blossom. Frozen bushes and grass behind.

Two abandoned trailers parked under a blue sky.

Snow under trees. Light casting soft rays through remains of morning mist.

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In der Leuchtturmkuppel herrscht stickiger Sommer. Ringsum sanfte Hügel bedeckt von hellbraunem Gestrüpp, durch das sich kurvige schmale Pfade ziehen. An der Abbruchkante verschwindet all das plötzlich und unvermittelt. Dahinter liegen nur eine kräuselige See und dunstige Weite.

10am. The greyness above the fields. Roads that hardly deserve that name. Barns falling to pieces in an indifferent stream of time. Heading for he shorelines again. As if being just a bit further from it makes one feel fragile and anxious even more. The calm in the waves.Frozen firs, a shoreline and a distant village.

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