Wieder später. Die Gänse gingen mit dem Rest des Dorfes schlafen. Irgendwo fauchen Marder, dann bellen kurz die Hunde. Aber solche Aufregung verfliegt schnell wieder. Sterne hängen in Tanne und Esche. Vorsichtige Kälte tastet durch die Dunkelheit, der Abend duftet nach feuchtem Laub und Wäldern und Moos. Neue Bilder überlagern alte Bilder, in jedem kurzen Augenblick. (Grissini und Rotwein. Die Themen gehen nicht aus. Aber die Konzentration wird dünner mit dem verwehenden Tag. Auch heute. Have a quiet night wherever you are.)
(Mit neuen Besitzern kommen neue Zäune, schneiden durch welliges Terrain, das bislang noch nie getrennt war, kappen Pfade, verbergen Höfe. Man grenzt sich ab, man bleibt für sich, und man findet immer gute Begründungen dafür. Fremd im Gewohnten.)
Near 11pm. A late plane heading south. No moon no rain few bright schemes on an otherwise quiet, shapeless sky. Unsure how close to dreams this might be. (Have a gentle night everyone wherever you are.)
Später Wechsel auf Standby. Suche nach Sternen dort, wo man zwischen Bäumen und Dächern Himmel zu blicken bekommt. Wind rauscht in Blättern und Nadeln, ein unsichtbarer Bach tut es ihm gleich inmitten dicht bewachsener Wiesen. Eindrücke jenes Übergangs, der die Bewohner der lichten Stunden zur Ruhe kommen und die der dunklen Stunden zu neuen Streifzügen aufbrechen lässt. Ein halbvolles Glas, Reflektion einer trüben Glühlampe im Kristall, innere Monologe und Zwiegespräche mit einem vagen Mond. Eile weicht aus der Woche, viel müde Gedankenschwere bleibt.
Late evening. The hills below the sky above. Bats included. // 366skies