4pm and on. Kids in the street, engaged in merry noises, playing with scooters and balls, just as if was still summer. Meanwhile, watching software move across system boundaries, watching with that odd mix of astonishment and awe, hit by temporary full perception of how many things just have to work well for that to happen, how many pitfalls need to be avoided and still might pop up anew every other moment. Too: The ritual of providing machines with names that resemble things dear to one, as if this kind of emotional attachment makes disagreements between the system and the self easier to bear. Day moves on without caring much.
Zum Mittag finden sich kurze Wege. Supermarkt des geringsten Misstrauens, nur einige ältere Herrschaften, die sich mit Grundnahrungsmitteln und der verfügbaren Tageszeitung eindecken und eine unscharfe Angst vor dem eigenen Altern wecken. Schichtwechsel im Personal, manchmal ist der Gruß freundlicher, wenn sich Menschen gerade nicht in Kleidung, Takt, Zwängen ihrer Routine bewegen. Ferner gehört es zu den schlechteren Ideen, hungrig einkaufen zu gehen, allenfalls der enge zeitliche Rahmen verhindet ein Ausufern so kurz vor dem Wochenende. Stattdessen Beschränkung aufs Notwendige, und das innere Murren über Selbstzahlerkassen, schlechte Software und undurchdachte Prozesse gehört wohl dazu. (Blinzeln in die unerwartete Sonne, wenig später. Postbote, Buchhändler, Apotheker gegenüber. Der nächste Anruf schon in Warteschlange. In Bewegung bleiben.)
8am and on, a short break, surprised noticing day's rather early still. Mental mode seems few hours ahead. Adjusting light and temperature. Reordering tabs, by colour to scratch that itch of things looking cluttered and random. Holding an island stone in hand for a moment, to feel the see in its coldness. The comfort of this drifting into distances.
Früher Morgen, Gedankenlosigkeit, ein kratziger Stein in den Strümpfen, von woher auch immer. Küchenmeditation. Im Radio sinniert jemand über dreieinhalb Jahrzehnte und auch ohne genaues Zuhören wird der Kontext schnell offenkundig, nebenbei schweifen die Augen über alternde Schränke, ertappt man sich in der Frage, ob der Staub oben im Unraum der Ecken und Kanten genau so alt ist. Bewusstsein und Realität kennen die Antwort, aber für den Augenblick lenkt der Exkurs von anderen, bedrückenderen Assoziationen ab. Erster Kaffee, eine übrig gebliebene Weinbeere, in der der Geschmack des Sommers den des Herbstes gerade noch überdeckt. Nachbar schüttelt eine große Decke auf der Terrasse aus, zur Unzeit. Eine Fahrradkette rasselt und kracht, man findet laute, schlechte Worte für diesen Umstand, und insgesamt wirkt der neue Tag in manchen Belangen noch sehr fern. Habt es mild heute!
4pm and on. Drawing conclusions. And scribbles on a snippet of paper, stuck under the keyboard for a while without any apparent purpose other than collecting scribbles. Meanwhile, a weird world is growing there, bearing the mental overflow of many different unfinished calls all in one. Long-term decisions for short-term issues. And a whole load of uncomfortable void in between.