4pm and on. In and out of sync. The demanding art of longform conversations. Many aspects to everything, and a limited set of tools at hand to handle these. And now rolling with the tides, floating with the wind, still unsure whether to have achieved anything today. Maybe it doesn't matter but still it's not too pleasant.

Zwischen Tür und Angel. Mäßig abgestimmte Prozesse, man gibt sich die Klinke in die Hand, stockt Obstvorräte auf und wird sich erst viel zu spät wieder des Wochentages bewusst. In den Häusern neben dem Büro entwickeln die Wochen neues Leben, plötzlich füllen sich Räume mit Mobiliar, um kurz darauf hinter wenig stilsicheren Vorhängen zu verschwinden und nur mit Mühe hält man sich von inneren Filmen ab, die die Geschichten dahinter zu erahnen versuchen. Immer noch weiches Licht aus einem endlos blauen Mittag.

Gelbe Blumen über Beton. Stachelige Blätter. Innenhofmittag.

📷 lost-in-moments

🔌Onward and in and out of calls, wondering where time went again. Flowcharts and organizational structures centered around technology. That kind of growth to observe in years not weeks. And the cleanup that gets more difficult with every step taken.

Auch: Umwege und Unwege, Ausweichstrecken gegen die Eile und die Rücksichtslosigkeit. Irgendwann in den letzten Wochen haben sich kleine braune Osterhasen-Graffiti an der Brücke eingefunden und beobachten Passanten, Kraftverkehr, Züge aus dunklen reglosen Augen. Auf dem großen Parkplatz schleicht eine junge Frau verstohlen mehrfach um ihr Fahrzeug, prüft den Zustand von Fenstern und Türen und man nimmt zur Kenntnis, rollt vorüber, blickt anderswohin und fühlt sich peinlicher berührt, als es einem lieb ist. (Sonnenaufgang. Eisige Finger. Gedankenspiele und immer noch nicht richtig da.)

Mittag, kurze Auszeit neben Springbrunnen und Haltestelle. Ein zorniger alter Herr schiebt seinen Rollator quer über mehrere Spuren der Straße, hat eine geöffnete Bierflasche vorn in seiner Tasche stehen, und schimpft bis aufs Äußerste erbost auf die Autofahrer, die ihn wieder und wieder anhupen. Unterwegs im eigenen Universum, und glücklicherweise beschützt genug, der Situation unbeschadet zu entkommen. Einige Minuten entfernt vibriert der Fußboden unter dem Schreibtisch, Einzugsbewegungen auf den niederen Etagen, dazu Werkzeug, ein Bohrer, der immer wieder in die harte Struktur des Hauses gräbt und schmerzhaftes, durchdringendes Kreischen  von sich gibt. Kein Überhören, kein Übertönen. Und dunstiger Himmel, soweit das Auge reicht.