Dann quert das nächste Wolkengebirge einen Stadtteil, der sich angespannt ins hohe Grün duckt. Böen reißen an Laub, Donner lässt die Scheiben zittern, der Vorabend wirft mit körnigem Eis. Zu viel Wasser, Dachrinnenflüsse treten über Metallufer und stürzen der Gravitation entgegen. Ein paar unvorsichtige Passanten rennen heimwärts und schließen ihre Türen in der Sekunde, in der der Spuk flieht, wie er gekommen ist. Der Lärm und seine Stille.
Dann Dorfmorgen: Jeder Ort hat besondere Stille, besonderen Halbschlaf, besonderes Wachliegen, besondere Gespenster. Und immer nach Abwesenheit werden diese Unterschiede deutlicher. Benommenes Aufstehen, kurze Pause, einen Schwindel vergehen zu lassen und zu warten, bis alle Wahrnehmungen miteinander und der Umgebung übereinstimmen. Hausschuhe, dichtere Kleidung, Frieren auf der Treppe, dem eigenen Atem folgend. Die erste Tür leuchtet schon, alles andere an Welt versteckt sich noch im erwachenden Jetzt, da draußen hinter den alten Wänden. Habt es mild heute!