Abtauchen in die Dunkelheit, nervöses Turnen durch die Zeit zwischen den Dämmerungen, verknittertes Aufsteigen aus den Untiefen von inneren Filmen, die keiner Dramaturgie und allenfalls äußerst fragwürdiger Ästhetik folgen. Wetterbeobachtungen als intuitive erste Reaktion auf die Wirklichkeit, wertungsfreies Erfassen eines begrenzten Zustands, als Grundlage für erste eigene Stimmungsbilder, und als Übung für die Sinne, in den Schwung ihres Zusammenspiels zu kommen. Kaffee, große Tasse. Vollkornbrot. Eine andere Radiostimme, heute, aus irgendeinem anderen Schlafzimmer; gegenüber werden die Fenster geöffnet und es bleibt Erstaunen darüber, schon so viel Präsenz in diesen Blöcken wahrzunehmen, außerhalb des Schlafes. Aber vielleicht brauchen Rituale Veränderungen, um sich selbst zu erhalten. Oder die ersten frischen Gedanken überspitzen alles, was sie zu fassen bekommen. Wer weiß. Habt es mild heute!
Then, in an indifferent time in between the dim light and the soft darkness. Floating, not completely grounded yet. Eyes closed, listening to the neighbourhood and its early evening routines. A happy dog racing past parking cars. Bottles opened on a balcony. Giggling voices, the sound of leaves in trees nearby. The unsettling mood of a constant draught. Head heavy but not with dreams yet. Have a calm evening wherever you are.
Afternoon blues. The unchartered realms of planning random incidents. Always too much too little of everything and precious time spent trying to get a clue how much one is off guessing probabilities. Connecting the dots, shortest path, reviewing documentation, discussing people, teams, environments who must not be named. A whole lot of complexity to replace a simple dice. (Breathing fresh air, just a bit later. Doors closed, systems temporarily suspended, checkpoints passed. More to come but not for now.)
Schon wieder sind die Schatten weitergezogen und äugen um die Fassade, aber noch kann man sich ihrem Blick entziehen. Kurzer Leerlauf im Geplanten, eine Bohrmaschine kratzt auf den Knochen des Bauwerks, Fußboden vibriert. Kollegen auf dem Weg zur Terrasse, Atempausen Raucherpausen Denkpausen Sonnenpausen und der vorsichtige Versuch, sich gelegentlich von den Verbindungen zu lösen, die man mit jedem neuen Morgen eingeht. Zittrige Stimme auch in Selbstgesprächen, irgendwo außerhalb verschiedener Mitten.
Close to noon, both being too fast and too slow through the morning once more. Layers of communication, resolving mismatches, pondering and observing the human kind of protocols for inter-person exchange and at the same time feeling weird for even being into this kind of terminology. Nonformal languages. There's always enough grey in between everything.