10am and a village covered by rain. Clouds as far as the eye can see. Waiting, watching, feeling time stumble forth. Far from everything. 

Böen über dem Dach, grauer Morgen. Zu früh erwacht, gefühlt verschlafen, den Ort lang nicht wiedererkannt und jetzt taumelnd zwischen Restmüdigkeit, Unruhe und Gedanken an hoffnungslose Dörfer, kleine Familien, große Häuser und das Leben nah bei diesen Seen. Verhandlungen mit sich selbst. Noch kein Kaffee, noch kein sehr ausgeprägter Wunsch, schon wieder wach zu sein. Habt es mild heute. 

Later the evening. Retreat to the inside, hiding from rising cold. A moon on a soft sky. Dogs barking behind the old farm. The thoughts still run, the meadows already fell asleep. Have a calm night wherever you are. 

10am, moving on. Leaving behind days outside the ordinary, days outside the usual clock speed. Carrying on conversations about tolerance, communicating and flawed individualism virtually everywhere. No conclusions, just synchronisation. And maybe some sort of self-encouragement. (More own thinking than regurgitation. More listening than explaining. Maybe more practising than preaching, no matter how small the effect.)

Unruhiger Schlaf als mittlerweile eingeübte Gewohnheit. Irgendwann versuchen Wahrnehmung und Geist, den Geräuschen vor dem Fenster Bilder zuzuordnen. Das fällt beliebig schwer, noch mehr im unkonzentrierten Restschlaf, vor dem Wechsel in die Senkrechte. Da setzen sich Ideen schnell fest und durchdringen die frühe Gedankenlosigkeit. (Gepackte Taschen. Immer wieder trägt man zu viel mit sich, immer wieder merkt man, wie wenig Dinge man wirklich nutzt und braucht. Kaffee. Brötchen aus dem Herd. Und dankbares Innehalten vor dem Weiterziehen. Habt es mild heute!)