10am, almost. And still the sun. Neighbours are leaving by car, for wherever they will spend their day. Sound of a dishwasher below, the morning music has ceased to play and the birds grew tired rather quickly. No clouds above the horizon, a gentle breeze waving through the trees.
9am and on. Breakfast and troubled skies. Some sun in the clouds. Kids below practising flute, melodies gradually becoming smoother. Also: Pondering academic achievements, titles, decisions, lifelines. And ones own values and ambitions amidst all that. What does it take to matter? Now? Any given day?
Etliche Stunden weiter kapituliert schließlich das Bedürfnis, Versteck in Decken und Kissen zu finden, vor verschiedenen Kräften, die aus den Betten in einen noch jungen Morgen treiben. Eisig die Reste von Dunkelheit, durch die man watet, mit nackten Beinen und Füßen und verschlafen und uneins mit sich selbst über grundlegende Aspekte der heutigen Wirklichkeit. (Durchatmen über dem Waschbecken. Ausreichend viel Kleidung, Treppe, Haustür. Winter als Bild, Duft, Gefühl, knapp vor erstem Kaffee. Habt es mild heute!)
Closing in on 11am and gazing at a bright sun in a bright sky. The differences in things. Wrestling options and the inability to choose reasonably fast. Watching the day slide along on what feels like the surface of early winter. One step from being oneself, still.
Immer zu spät für das Gewissen, immer zu früh für die Seele: Von den nächtlichen Träumen ablassen. Fenster weit öffnen, das Abgestandene, Gestrige hinaus in die Welt zwischen Park und Fluss zu scheuchen. Gesicht unter kaltes Wasser halten, bis die Sicht auf die Dinge wieder klarer wird. Selbst heute klingelt irgendwo ein Wecker, fallen Autotüren ins Schloss, klappert Geschirr in erwachenden Küchen. Seltsames Gefühl, den Kragen hochzuschlagen in einer Dämmerung, deren Kälte nicht den Erwartungen, Befürchtungen entspricht. Vorsichtige Schritte, fast verstohlen, wie um niemanden zu wecken, oder um selbst nicht gehört zu werden. Noch nicht wirklich bereit für Aufeinandertreffen, für Berührung mit fremden Gedanken. All das darf noch werden. Später. Wenn die Zeit reif ist. Habt es mild heute!