Nach der Mittagsstunde tanzt ein forscher Wind um die Laube. Warmes Licht auf der Haut. Meisen und erste Knospen im alten Flieder. Erde unter den Fingernägeln. Kaffee, Keks, gelbe Blumen und eine seltsame Ruhe dort, wo man an die äußere Welt reicht.

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4pm, closing the gate, heading forth. Scent of soil and dried wood on and in everything. Long shadows, a setting sun, and a soothing warmth on a slightly tired face.
Einige Stunden später: Beete aufgelöst, Erde bewegt, Vögeln zugehört, Dreck unter den Nägeln gesammelt. Erster Kaffee der Saison im Garten. Vorsatz von Faulheit für den Sonntag - und darin gescheitert.

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Temporärer Fluchtreflex. Im Garten lebt eine merkwürdige Einheit aus Herbst, Winter, Frühling. Spuren von Waschbär, Marder, Fuchs, an verschiedenen Stellen. Illustres Publikum, einige Gärten weiter wird dessen ungeachtet getrunken und gelacht. Sonnenloses Licht, tiefe Wolken über windstillem Flieder.




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Etwas nördlich: Gefrorener Boden, gefrorener Wirsing. Die alte Christrose verliert ihre Blüten. Mäusespuren im Laubenschuppen, struppiger Herbst noch zwischen den Beeten. Vögel füttern zu den Glocken der Mittagszeit. Antrittsbesuch, wie um das Rauhe hier draußen milde zu stimmen.

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