(Auf diesselbe Bahn treffen, die gemessenen Tempos rostige Gleise abfährt. Zum zweiten Mal, am gleichen Morgen, am anderen Ende der Stadt. Sinnieren über fremde und eigene Geschwindigkeit und Tunnel in der Zeit. Die Fassade gegenüber des Büros verliert sich im Erwachen und gelegentlich erblickt man unbekannte Silhouetten in vertrauten Gesten und Posen. Zweiter Kaffee. Aufräumarbeiten. Vieles noch unsortiert.) 

Nach der Nacht. Oder nach dem, was Nacht hätte sein können, wenn die Zeit freundlicher damit umgegangen wäre. Verschlafene Leere verschlafene Stille und die Klänge der eigenen Küchengeräte, erschreckend laut und trotzdem irgendwie fern. Frühstück in Minimalprogramm, über den Höfen singen die Vögel. Selbst fehlen noch jegliche Lieder, aber vielleicht finden sich zumindest  Melodien entlang der Schritte über eigene und andere Straßen. Noch nicht ganz aufgebrochen, noch nicht ganz da. Habt es mild heute.

Way beyond 10pm. Later again, feeling the dizziness of the day on mind and soul. The noise within just slowly settling, making room for the noise outside as the city comes to a halt. The pub is in for rough punk music tonight it seems, an unexpected deviation from their usual routes. Across the street, evening seems torn between studying and drifting through ominous digital worlds that better remained hidden from anyone elses view. Just a few notes, just a few dreams, and not even asleep yet. Have a peaceful night wherever you are.

Neben der Bahn: Schotter, Granit. Stahl an Fassaden, etwas heftiger verwittert, als es geplant zu sein schien. Vereinzelte Blicke von links und rechts. Das Unheimliche des Gesprochenen in Terminen, deren Teil man nicht ist. Paranoia, fehlender Abstand. Und ein Schal, der noch Schnee und Winter in sich trägt.