Past 4pm again. Multitasking, too: Listening, watching while taking notes. Visible information, invisible heads listening. Hidden objects. Paths through unmapped forests. Ghosts that are around in daylight too. Early leavers, late arrivals. Thorns in skin, metaphorically. 

Sonne eines weiteren Mittags, gerade noch so durch verdreckte Jalousien, für die wenigen Augenblicke, für die die Lücken in den Wolken stabil sind. Spaziergang um das andere Viertel, auf der Suche nach den bunten Resten, die fliehender Herbst vergessen hat. Im Stadtgarten wurden die Beete zu Häufen zerfurchter, brauner Erde, aus denen hier und da verlorene Halme ragen. Eine einzelne Kartoffel liegt auf dem Weg zwischen welkem Gras. Ketten halten Tore geschlossen, ruhende Lauben, rostende Schubkarren. Nebenan werfen die Handwerker Müll und Werkzeuge vom Gerüst in den Container. Der Lärm geht durch Mark und Bein, aber er verklingt so schnell, wie er kam. (Pflaumenkuchen. Noch ein Kaffee. Ein Tag als Weg bergauf, immer hinreichend angespannt, nie genug vorbereitet. Einmal Hochstapler, immer Hochstapler.)

10am and on. Still a little overwhelmed. Staring at clouds, watching whichever patterns might emerge today. There's a bright warmth hidden in there but it's hidden rather well, camouflaged in the dull. And this seems to generally apply. 

Grey skies grey doves on grey roofs in grey light of dawn and somehow this colour seems rather sticky right now, too. A flock of crows on its way past the tower of churches and city hall. A flock of kids on its way past the hibernating fountains in the backyard heading for the train station. Empty offices. Too early still.

An manchen Tagen klebt die Nacht früh hartnäckiger als an anderen. Hände gewaschen, Gesicht gewaschen, kaltes Wasser, heißes Wasser, Kaffee, zu schnell zu Bushaltestelle zu Bahnhaltestelle. Schemenhafte Werbung fliegt vor den Scheiben vorbei - Adventsgebäck und Fernreisen zu Palmenstränden und Waschanlagenrabatte an der Tankstelle. Daneben gewohnte Betonbrache, Parkplatz feucht vom Regen der zurückliegenden Stunden, Laternen glänzen in Pfützen. Bürotür. Weihnachtsbaum im Flur, Schokolade auf dem Schreibtisch. Übernächtigte Kollegen, in der Küche rumort die Spülmaschine und für eine Ahnung von Sekunden duftet es nach Sandelholz und Kiefernharz. (Durchatmen. Pläne formen. Und in die dunklen Flure lauschen, wartend auf die Dämmerung. Habt es mild heute!)