Irgendwann unter den Sonnenblumen: Wieder Regenbögen im Fächer des Sprinklers beobachten. Gelegentlich lernen, was passiert, wenn Windböen und feine Wassertropfen aufeinandertreffen. Haut trocknet schneller als Kleidung, auch an brütenden Tagen. Dann werden die Wolken dichter, am Horizont. Und der Schatten lässt heißen Mittag ein bisschen erträglicher sein. 

10pm. A boat on the river, coloured lights blinking, music echoing under the bridge. Some people spend their evening at the shores, invisible but exposed by chatter and laughter. The whole city's loud again tonight. 

Wäscheplätze unter praller Sonne. Insekten flüstern Im Gras, das Holz alter Scheunen knackt. Noch viel ältere Obstbäume werfen dünne Schatten. Es ist kein Apfeljahr hier, auch kein Pflaumenjahr. Allenfalls Beeren reifen an dornigen Sträuchern. Verblühte Disteln, trockenes Moos, der Sommer wandert schwerfällig durch die Hitze dieser Zeit. 

A brief moment in the fields. Sky, a rendition of blue, orange, pink. Strong shadows of corn, glitchy camera vision. That music. Synthetic wave, bass guitar, a distant female voice. Becoming one with the wind for a seemingly endless second. 

Einmal mehr dort, wo die Nacht beginnt. Straßenbahn und lautes Hupen in der Ferne, Jugendliche auf elektrischen Rollern in der Nähe. Ein Hund bellt kurz, erschrocken, Passanten schimpfen. Dann verschwinden die blasser werdenden grünen Lichter flusswärts. Gegenüber an der Haustür verabschiedet man Gäste, der Klang der Stimmen ist freundlich, Gesten und Körper sprechen eher von Zurückhaltung und Skepsis. Mit Erlöschen der Lampen im Treppenhaus bricht der Augenblick und Schritte entfernen sich voneinander. (Durch alte Bücher blättern, auf der Suche nach lang vergessenen Sätzen. Sich in alten Worten hören. Und jene Fahrkarte finden, die einem alle paar Jahre wieder in die Hände fällt und die doch immer wieder zwischen denselben beiden Seiten zu liegen kommt. Ein Flugzeug startet, Sterne formen Muster, es wird immer früher spät. Have a moody night wherever you are.)