Und Dorfabend. Irgendwie fanden die Stunden ihren Weg, ihre Strecke, blieb Stadt zurück und der Duft nächtlichen Frühlings über den Hügeln ein dominierender Eindruck. Immer wieder Verweilen an der Hintertür, Lauschen ins grünende undurchsichtige Nichts, in dem der Bach talwärts rauscht und die kleinen und größeren Tiere sich vorsichtig aus ihren Quartieren wagen. Durchatmen, ein Husten unterdrücken, um den Moment nicht zu stören. Und das Glas leeren auf dem Weg in den heutigen Schlaf. Have a pleasant night wherever you are!
Elsewhere again. The embracing aura of that world between trees and fields, shed by the light of passing dusk. Headlights of cars moving somewhere on the horizon, a world of soft hills and thin concrete lanes to get one through, and very little left and right of it. A narrow bridge. A calm river. A return.
Auch: Klingelschilder mit Namen, die lang keiner gesprochen hat. Und Altvertraute von fast vergessenen Schulbänken, ausgestattet mit den Insignien gutsituierten Alterns: Glänzend saubere dunkle S-Klasse. Sorgenfalten. Ablehnung im Blick. (Frösteln am Vormittag. Die Zeit wartet nicht.)
Closing in on 9am. Frost vanished from most surfaces. Bright sun clear sky, just the soul is still not completely warmed up again.
Eintauchen in wirre Träume, irgendwann, Treiben durch die Welten abseits der Welt, Erwachen innerhalb von Sekunden wie eingeschaltet und funktionierend, aber noch ohne kompletten Zugriff auf die eigenen Sinne und Gedanken. Wechsel in die Senkrechte, Strecken, Gähnen, nur flüchtig das morgendliche Dorf hinter den kleinen Fenstern zur Kenntnis nehmen. Immer noch lebt mehr Kälte in diesen Räumen, aber mitunter reibt sie weniger brennend über die Haut als die Kälte der Stadt. Verwehende Kirchglocken, Idee von Sonne und noch merklich vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute!