Pastelldämmerung, rauhe Decke, Couchmüdigkeit. Unten übt man Flöte im Kinderzimmer, auch hier scheint der zurückgelegte Weg merklich kürzer als der, den es noch zu beschreiten gilt. Und anders als die Melodiefragmente zwischenzeitlich nahelegen, ist Mond noch nicht aufgegangen. Halbbewusste Gedanken. Spätwinterkälte.
Much later: Disconnecting lines, stopping streams. The immediate quietness of the surrounding rooms. The sound of the bus doors closing near the stop. Two scooters at the crossroads, green lights flashing. And the door of the pub opening, falling shut again, cutting a flow of dark beats and base guitars into pieces. Here's to let the day flee. Here's to give in to dreams all anew. Have a peaceful night wherever you are.
Einiges an Zeit später. Der Abend packt seine Taschen, nimmt vieles vom Leichten und manches Schwere mit sich in die sternlose Dunkelheit jener Leere, in der Park und Wiesen an das Viertel grenzen und das Licht selbst im Sommer schon ein paar Stunden früher zur Ruhe zu kommen scheint. Vorsichtig zurückspulen, um Anfänge nochmal zu hören, und dann trotzdem in den ersten Augenblicken stoppen, um zurück zu lassen, was zurückbleiben darf. Unten vor der Kneipe werden nochmal Flaschen geöffnet, langsam scheint die Stadt wieder warm genug für den Bürgersteig, das Bier vor den Träumen und die Zigarette, während man auf den Bus heimwärts wartet. Abbremsen. Ein laufender Vorgang. Immer noch. Have a calm night wherever you are.
Angekommen. Parkbucht, Briefkasten, Wohnungstür. Weißgelbes Licht über den Dächern, schnell wärmen sich die Zimmer wieder auf. Unten tragen junge Reisende ihre überdimensionalen Rucksäcke zur Haltestelle, ein Radbote in orangefarbenem Outfit eilt durch die Kreuzung flusswärts. Der Sonntag altert schnell.
Changing places again. The mood of cities, similarities and utter differences. Roads through former industrial countrysides. Huge structures made of girders and steel. Artificial hills, Artificial lakes and sun amidst dense clouds.