9am and on. Stop-motion, chose a fine-grained approach to scheduling the morning and already having a gut feeling about that decision. Evaluating the mental costs of context switching again.

(Der Morgen ferner: Exkurse in die Umwelt, um gewisse Bedürfnisse zu befriedigen - etwa Kaffee zu kaufen. Mit der Öffnung liegt noch ein unberührter Frieden über dem Supermarkt des geringsten Misstrauens. Wer hier jetzt schon wach ist, ist entweder noch oder schon verschlafen genug, um kein gesondertes Interesse an irritierenden Begegnungen zu haben. Immer wieder weht die Musik aus den frühen Nullerjahren durch die Flure, und Ort und Zeit werden unwirklicher, als sie es eh schon sind.)

Das Licht kehrt immer früher zurück. Oder das Bewusstsein gerade später. Heimbüromorgen, am halb geöffneten Fenster. Zweierlei Heißgetränk, Spuren der Nacht abschütteln, das Selbst in Form streichen. Ein leerer Bus fährt durch eine leere Haltestelle, ohne sein Tempo zu verringern. Gegenüber werden Mülltonnen aus der Einfahrt gerollt, hinter der Kreuzung erwacht die Baustelle zu weithin hörbarem Leben, hinter der Wand nur Nachbars Wecker, und es drängen sich kurze Überlegungen zur globalen Vereinheitlichung auch von Klingeltönen auf. Obskure Themen für die Zeit im fliehenden Halbdunkel. Habt es mild heute!

Somewhere out there in there, later. Ending a filled dense day. Head still spinning, with a lots of thoughts and images revolving around a restless center. New tasks collected, old ones written forth, and a lot of timeless dust refuses to settle. Also, missing superpowers: Being off to bed early, no matter the intention to do so. Another hot tea instead. Wondering about sleep as an ephemeral phenomenon. Have a soft night wherever you are.

Andere Gassen, andere Höfe. Eine Idee von  milderen Wochen, Menschen aller Alter sitzen auf den Bänken neben den Fassaden. Flaschen klirren leise, Rauch von Tabak und anderen Kräutern erfüllt die Sekunde. Gesichter lachen von Bildschirmen, fremde Worte formulieren fremde Geschichten mit einem Hauch von Freude, einem Gefühl von Schwermut und jeder Menge Leben.