Kurze Runde durch den Novembermärz, nur um den Körper zu bewegen und die Luft in sich zu tauschen. Hinter den anderen Häusern werfen Balkone ihren fahlen Schein auf Asphalt und nasses Gras. Im hellen Kreis sammeln sich Zigarettenstummel und Kronkorken. Eine verlorene Giraffe aus weißgelbem Kunststoff sitzt am Rand neben der Hecke und harrt der Dinge, die da kommen. Oder eben nicht. Zwei mittelalte Herren joggen gegen die Jahre, der Zwang dominiert die Freude und man tritt zur Seite, lässt passieren, atmet zum aufziehenden Nebel hinzu - und übt sich darin, das Selbst für jetzt zu ignorieren. Manches braucht es gerade nicht.