Schließlich, am Rande des Tages: Innehalten im Blick über die Dächer des Viertels. Einen Hauch kalten Abends spüren. Gegenüber werden Lichter gelöscht, Betten aufgeschüttelt, Kerzen entfacht, Balkontüren geöffnet. In der Studentenwohnung blinkt es bunt, aber die Musik bleibt unerkannt. Zudem fehlen heute die tanzenden Schatten, auch wenn die Farben diesselben sind. Spätnachrichten auf riesigen Bildschirmen, immer wieder. Spätzigaretten auf dem Bürgersteig, immer wieder. Man tut, was man kann, am Moment festzuhalten, mental schon fast wieder im Morgen. (Have a peaceful night wherever you are.)