Traumschwerer Bildlosigkeit folgt tagschwere Wortlosigkeit. Man entflieht dem Bett mit den ersten Radiostimmen, findet seine Route durch noch schlafdunkle Räume ohne große Aufmerksamkeit, versucht sich die Nacht aus dem Gesicht zu waschen, kratzt über die Haut, spürt die eigenen rauhen Hände und die körperlichen Umrisse und das Außerhalb und Innerhalb und wird langsam wieder der, der man wohl gerade sein soll. Und dann bleiben einige Pötte Kaffee und einige Meter neben sich und den Pfaden, um herauszufinden, immer aufs Neue, wer genau das ist. Routinen für erwachende Städte, für erwachende Städter. Und vermutlich nicht nur die. Habt es mild heute.