Ungewohnte Orte, fast vergessene Moderne und die Stille von Bibliotheken. Für einen Augenblick zeichnet Vorabend scharfe Kontraste auf den roten Teppich, halblaute Unterhaltungen treiben zwischen Mauern und Pflanzen. Studenten sitzen hinter den großen Fenstern vor der breiten Straße, deren Trubel und Treiben im gläsernen Abstand wie ein Stummfilm wirkt. Es gibt Kuchen und warme Getränke und die Dame hinter dem Tresen übt sich in jener sympathischen Freundlichkeit, mit der die Schüchternen sich durch die Zeit zu helfen versuchen. Mit klaren Zielen ankommen, erfolglos wieder von dannen ziehen und trotzdem mit freundlichen Bildern den Abend begrüßen.